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 Bioenergieregion Straubing - Auftakt des Projektes Kommunale Energiemodelle

09.03.2010


 
Vergangene Woche fand im Landratsamt die Auftaktveranstaltung des Projektes Kommunale Energiemodelle statt, welches im Rahmen des Wettbewerbs Bioenergieregion Straubing umgesetzt werden soll. Landrat Alfred Reisinger begrüßte die zahlreich erschienen Bürgermeister und Vertreter der Gemeinden sowie der Stadt Straubing und freute sich über das rege Interesse.
Netzwerkmanagerin Laura Osterholzer erinnerte an das im Regionalen Energieentwicklungskonzept (REEK) festgelegte Ziel, wonach bis Mai 2012 in jeder Kommune mindestens ein Bioenergieprojekt verwirklicht werden sollte. Um die Gemeinden auf diesem Weg zu unterstützen, werden im Rahmen des Wettbewerbs Workshops durchgeführt, Exkursionen organisiert und konzeptionelle Beratungen durchgeführt. Zur Ermittlung der Interessen der beteiligten Kommunen wurde im Herbst 2009 eine Fragebogenaktion durchgeführt. Auf zahlreichen Wunsch wird nun in einigen Wochen ein Workshop für die Bürgermeister der Bioenergieregion Straubing in Waldmünchen mit der Besichtigung von zwei Bioenergiedörfern stattfinden. Sehr erfreulich sei, dass das Seminar mittlerweile nahezu ausgebucht ist. Des Weiteren berichtete Laura Osterholzer über die Förderbedingungen sowie die im Finanzplan des Netzwerkes Bioenergie vorgesehenen Mittel und deren Verteilung auf die Gemeinden. Jede Gemeinde erhält eine ihrer Co-Finanzierungseinlage entsprechende Zuwendung unter der Voraussetzung, dass eine förderfähige Studie über den Einsatz von Biomasse bei der Energieversorgung in Auftrag gegeben wird. Anschließend stellte Leonard Meyer von der Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH aus Berlin den European Energy Award vor. Das Unternehmen unterstützt und begleitet Kommunen bei der Erstellung einer CO2-Bilanz und berät sie zu Energieeinsparungsmaßnahmen. Als weiterer wichtiger Programmpunkt erläuterte Bernhard Pex von C.A.R.M.E.N. e.V., Partner im Netzwerk Bioenergie, das von seinem Haus geplante Screening von Bioenergieprojekten. Dazu wird jeder Kommune angeboten, den Einsatz von Bioenergie in Gebäuden und Liegenschaften hinsichtlich umweltpolitischer und wirtschaftlicher Aspekte analysieren zu lassen.
Abschließend folgte noch eine Diskussion über die geplante Installation der Energy-Scouts in den Gemeinden. Laura Osterholzer zeigte sich sehr erfreut, dass sich nach kurzer Zeit bereits einige Interessierte für dieses Ehrenamt gemeldet haben; auch hier können sich noch jederzeit engagierte Bürger bis 31. März 2010 bei der betreffenden Gemeinde melden. Die am Projekt „Energy Scouts“ teilnehmenden Gemeinden sowie die Stellenbeschreibung mit den Aufgaben und Anforderungen der Energy Scouts sind unter www.bioenergie.straubing-bogen.de zu finden.